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Floating-Softwarelizenz

Intelligente Software-Lizenzverwaltung ist unerlässlich für den Erfolg eines Softwareanbieters. Dabei geht es nicht allein darum, Ihr Produkt vor Diebstahl und Piraterie zu schützen — Software-Lizenzierungslösungen wirken sich entscheidend auf das Kauferlebnis der Kunden und die Benutzerfreundlichkeit Ihrer Software aus.

Eventuell erwägen Sie, Ihren Kunden das Floating-Lizenzmodellanzubieten.

Was ist eine Floating-Lizenz?

Sie können sich eine Floating-Lizenz wie Tische in einem Restaurant vorstellen. Jeder kann eintreten und Platz nehmen. Wenn aber Gäste hereinkommen und alle Tische besetzt sind, müssen sie warten, bis jemand anderes fertig ist und ein Platz frei wird.

Ebenso erhält ein Unternehmen, das eine Floating-Softwarelizenz erwirbt, Zugriff für eine unbegrenzte Zahl von Mitarbeitern. Allerdings kann nur eine bestimmte Anzahl von ihnen die Software gleichzeitig verwenden.

Und so funktioniert es: Ein zentraler Server speichert eine bestimmte Anzahl an Lizenzen für den Kunden. Wenn Benutzer die Software ausführen möchten, beantragen sie eine Lizenz vom Floating-Lizenz-Server. Soweit Lizenzen verfügbar sind, gewährt der Server den Benutzern unmittelbar Zugriff auf die Software. Sobald der Benutzer die Software nicht länger benötigt, wird die Lizenz an den Server „zurückgegeben“ und kann vom nächsten Benutzer verwendet werden. Wenn alle Lizenzen in Verwendung sind und weitere Benutzer auf die Software zugreifen möchten, müssen sie warten, bis wieder eine Lizenz verfügbar ist.

Floating-Softwarelizenzierungsmodelle eignen sich insbesondere für Unternehmen, deren Mitarbeiter alle Zugriff auf bestimmte Software benötigen, allerdings nicht zur selben Zeit. Beispielsweise benötigen die Mitarbeiter die Software jeweils nur wenige Minuten pro Tag. Oder es gibt mehrere Teams, die in unterschiedlichen Schichten oder Zeitzonen arbeiten. In diesem Fall muss die Software nur den gerade aktiven Mitarbeitern zur Verfügung stehen.

Diese Art von Lizenz wird auch als Concurrent-Lizenz bezeichnet.

Vor- und Nachteile von Floating-Lizenzen.

Was sind also die Vorteile dieses Lizenzmodells?

  • Zugriff von überall aus: Diese Art von Lizenz ist perfekt geeignet für Unternehmen, die von unterschiedlichen Geräten und Standorten aus auf die Software zugreifen.
  • Unbegrenzte Anzahl von Benutzern: Ein Unternehmen kann so viele Konten eröffnen, wie es möchte. Das kann bei der Übertragung alter Konten und der Aufnahme neuer Mitarbeiter viel Zeit und Aufwand sparen.
  • Deutliche Einsparungen: Ein Unternehmen, das Zugriff für zwanzig Mitarbeiter benötigt, von denen aber nur jeweils fünf die Software gleichzeitig nutzen, muss anstatt zwanzig nur fünf Floating-Lizenzen erwerben. Dadurch spart das Unternehmen eine Menge Geld.
  • Flexibilität: Da eine unbegrenzte Zahl an Benutzern von überall aus auf die Software zugreifen kann, ist dieses Lizenzmodell die flexiblere und dynamischere Option.

Es gibt allerdings einen wesentlichen Nachteil:

  • Kapazität in Spitzenzeiten: Wenn die zwanzig Mitarbeiter des oben erwähnten Unternehmens jedoch plötzlich häufiger Zugriff auf die Software benötigen, kann es zu Unterbrechungen im Arbeitsablauf kommen, da sie warten müssen, bis eine Lizenz verfügbar ist. Das kann die Produktivität beeinträchtigen, außer das Unternehmen kauft schnell mehr Lizenzen, um den wachsenden Bedarf zu decken.

 

Was ist der Unterschied zwischen Einzel- und Floating-Lizenzen?

Der wesentliche Unterschied zwischen Floating- und Einzellizenzlösungen besteht darin, dass Einzellizenzen nur einem bestimmten Benutzer Zugriff gewähren. Wenn wir noch einmal auf unser Beispiel eines Restaurants zurückkommen, entspricht eine Einzellizenz der Reservierung von Tischen in einem Restaurant. Auch wenn der Gast, der den Tisch reserviert hat, noch nicht eingetroffen ist, kann sich niemand anderes am entsprechenden Tisch niederlassen. Auch eine Einzellizenz erlaubt es nur einem bestimmten Benutzer, die Software zu verwenden. Selbst wenn dieser die Software nicht aktiv nutzt, kann kein anderer Benutzer auf diese Lizenz zugreifen.

Einzellizenzen eignen sich eher für Unternehmen, bei denen alle Mitarbeiter durchgängig auf die Software zugreifen müssen oder die verschiedene Berechtigungsstufen oder Softwaretypen für unterschiedliche Mitarbeiter benötigen. Aber wenn es sich um Software handelt, die nur gelegentlich verwendet wird, sind Floating-Lizenzen häufig die perfekte Lösung.